Titelthema

In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Kardiologie nicht nur weiter technisiert, sondern auch neu geerdet. Während evidenzbasierte interventionelle Behandlungsstrategien der koronaren Herzerkrankung wirksamer, differenzierter und individualisierter werden, gewinnen zugleich bislang wenig beachtete Patientengruppen an Aufmerksamkeit – etwa Patientinnen und Patienten mit Angina pectoris ohne signifikante Koronarstenosen­(ANOCA) oder myokardialer Ischämie ohne Obstruktion (INOCA).

In der...

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Die Anästhesiologie hat sich während der vergangenen 20 Jahre durch die Entwicklung neuer diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten grundlegend weiterentwickelt. Auch in den kommenden Jahren ist viel Neues zu erwarten, was klinische Abläufe weiter ökonomisieren und die Patientensicherheit weiter erhöhen wird. Der folgende Artikel stellt anhand fünf praxisrelevanter Kasuistiken aktuelle Entwicklungen rund um die Integration sonografiegestützter Techniken in Anästhesie und Notfallmedizin...

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Der Trend in der chirurgischen Therapie des Bewegungsapparates geht sowohl im Bereich der gelenkerhaltenden als auch der gelenkersetzenden Chirurgie hin zu patientenindividuellen Lösungen. Um die Ergebnisse des Eingriffes und insbesondere die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu verbessern, haben in den vergangenen Jahren smarte Hilfsmittel den Weg in den OP-Saal gefunden, wie maßgeschneiderte Knorpelrekons­truktionen durch Spezialverfahren mit möglichst geringer Morbidität....

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Psychische Erkrankungen sind Volkserkrankungen. Studien gehen davon aus, dass fast 30 Prozent der Bevölkerung in Deutschland von einer psychischen Erkrankung betroffen sind, von denen jedoch nur ca. jede fünfte Person den Kontakt mit dem Hilfesystem sucht [7]. Dabei sind Angststörungen die häufigsten Erkrankungen, gefolgt von unipolaren Depressionen und Abhängigkeitserkrankungen. Für die meisten psychischen Erkrankungen gilt weiterhin, dass die Kombination aus einer leitliniengerechten...

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Nachdem in den Pandemiejahren alle Aufmerksamkeit dem SARS-CoV-2 galt, gelingt es nun den Blick auch wieder verstärkt auf andere Viruserkrankungen zu richten. Wir haben daher drei virologische Themengebiete ausgewählt, bei denen es wesentliche Neuerungen gegeben hat:

  • Die mit Abstand größten Fortschritte sind bei der Prävention von Erkrankungen durch das „Respiratorisches Synzytial-Virus“ (RSV) zu verzeichnen.
  • Die gezielte Depletion von B-Zellen im Rahmen der Therapie von B-Zell-Lymphomen und...
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In der plastischen, rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgie wurden in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte gemacht. Dadurch wurden die Behandlungsmodalitäten, erzielbare Ergebnisse und damit die Lebensqualität der Patientinnen/Patienten deutlich verbessert. Wir möchten im folgenden Beitrag exemplarisch verschiedene innovative Therapieoptionen vorstellen. So entwickeln einige Patienten trotz immer schonenderer onkologischer Operationsmethoden aufgrund notwendiger Lymphknotenresektionen...

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Ein terminales Nierenversagen kann mittels Dialyse oder Nierentransplantation behandelt werden. Eine Transplantation ist für geeignete Patientinnen und Patienten die bessere Nierenersatztherapie, weil sie den Betroffenen eine längere Lebenszeit und eine bessere Lebensqualität ermöglicht.

Allerdings stehen für die rund 100.000 Dialysepatienten in Deutschland jährlich nur 1.500 postmortale Spenderorgane zur Verfügung, des Weiteren erfolgen rund 600 Lebend­nierentransplantationen von nahen...

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Prävention als Schutz von Gesellschaft und Patientinnen/Patienten

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Das Spektrum von Hautkrankheiten im Kindes- und Jugendalter ist breit. Es reicht von angeborenen genetischen Erkrankungen, Fehl- und Neubildungen hin zu infek­tiösen, allergischen und entzündlichen Krankheitsbildern.

Die Kinderdermatologie bringt dabei besondere Herausforderungen in der Diagnostik und Therapie mit sich. Im Wesentlichen gilt es bei der Beschreibung der Effloreszenzen, deren Verteilung (Mustererkennung, „Pattern Recognition“) und Befundinterpretation im alterstypischen Kontext...

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Die Berg- und Expeditionsmedizin hat in den vergangenen Jahren weltweit immer mehr an Bedeutung gewonnen. ­Stetig steigt die Anzahl derer, die es in die höchstgelegenen Regionen der Erde zieht. Nach Aufstieg in Höhen über 2.000 bis 2.500 m besteht das Risiko, eine akute Höhenkrankheit zu erleiden. Auch das Risiko für Erkrankungen, die auf einen Sauer­stoffmangel zurückzuführen sind, ist in diesen Höhen gesteigert. Hinzu kommt bei entsprechenden Wetterbedingungen das Risiko für Erfrierungen und...

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