Titelthema

Depressive Störungen und Angsterkrankungen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen. Dabei dominieren neben affektiven Symptomen wie Angst oder Depression sehr häufig Schlafstörungen, Antriebsmangel, Schmerzen und andere körperliche ­Beschwerden ohne organische Ursache.

Therapeutisch stehen mittlerweile zahlreiche evidenzbasierte Therapieverfahren zur Verfügung. Gemäß Leitlinienempfehlungen stellen die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) sowie – bei mittelgradigen bis schweren Störungen –...

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Prädiktive und Prognostische Biomarker für gastrointestinale Tumoren

Die aktuellen diagnostischen und therapeutischen Entwicklungen haben die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit gastrointestinalen Tumoren in den vergangenen Jahren erheblich verbessert. Die Pathologie spielt dabei eine zentrale Rolle: Molekulare Marker wie CLDN18.2 beim Magenkarzinom ermöglichen eine gezielte Antikörpertherapie mit Zolbetuximab, während die Bestimmung der Mikrosatelliteninstabilität (MSI) beim...

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Die Angiologie beschäftigt sich mit Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymph­gefäße. Im Kontext aktualisierter Leitlinien und neuer Studienergebnisse werden hier schwerpunktmäßig aktuelle Entwicklungen in Diagnostik und Therapie zweier sehr häufiger Gefäßerkrankungen (periphere arterielle Verschlusskrankheit und tiefe Venenthrombose) besprochen.

pAVK und Claudicatio intermittens

Fallbeispiel:

Ein 55-jähriger Raucher (ca. 40 pack­ years) stellt sich mit seit ca. zwölf Monaten bestehenden...

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Die Nephrologie ist seit jeher durch ein tiefes Verständnis von Pathophysiologie und Verlauf verschiedenster Nierenkrankheiten geprägt, allerdings standen nur begrenzt Therapieoptionen zur Verfügung. Abgesehen von ACE-Hemmern und AT1-Rezeptorblockern, die seit über 40 Jahren eingesetzt werden, fehlten lange Zeit echte Innovationen. Die Behandlung bestand vielfach eher aus Einschränkungen und Verboten („Reduzieren Sie Salz, Eiweiß, Kalium und Phosphat!“, „Vermeiden Sie Schmerzmittel wie Ibuprofen...

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Die endokrine Chirurgie gehört in Deutschland zum Fachgebiet der Viszeralchirurgie. Sie umfasst die Chirurgie der Schilddrüse, der Nebenschilddrüsen, der Nebennieren sowie die der neuroendokrinen Neoplasien. Der mit Abstand größte Anteil, mit etwa 60.000 Eingriffen in Deutschland jährlich, stellt in diesem Bereich die Schilddrüsenchirurgie dar [1]. Der primäre
Hyperparathyreoidismus (pHPT) als eine Erkrankung der Nebenschilddrüsen ist ein ­häufig übersehenes und unterdiagnostiziertes...

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In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Kardiologie nicht nur weiter technisiert, sondern auch neu geerdet. Während evidenzbasierte interventionelle Behandlungsstrategien der koronaren Herzerkrankung wirksamer, differenzierter und individualisierter werden, gewinnen zugleich bislang wenig beachtete Patientengruppen an Aufmerksamkeit – etwa Patientinnen und Patienten mit Angina pectoris ohne signifikante Koronarstenosen­(ANOCA) oder myokardialer Ischämie ohne Obstruktion (INOCA).

In der...

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Die Anästhesiologie hat sich während der vergangenen 20 Jahre durch die Entwicklung neuer diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten grundlegend weiterentwickelt. Auch in den kommenden Jahren ist viel Neues zu erwarten, was klinische Abläufe weiter ökonomisieren und die Patientensicherheit weiter erhöhen wird. Der folgende Artikel stellt anhand fünf praxisrelevanter Kasuistiken aktuelle Entwicklungen rund um die Integration sonografiegestützter Techniken in Anästhesie und Notfallmedizin...

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Der Trend in der chirurgischen Therapie des Bewegungsapparates geht sowohl im Bereich der gelenkerhaltenden als auch der gelenkersetzenden Chirurgie hin zu patientenindividuellen Lösungen. Um die Ergebnisse des Eingriffes und insbesondere die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu verbessern, haben in den vergangenen Jahren smarte Hilfsmittel den Weg in den OP-Saal gefunden, wie maßgeschneiderte Knorpelrekons­truktionen durch Spezialverfahren mit möglichst geringer Morbidität....

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Psychische Erkrankungen sind Volkserkrankungen. Studien gehen davon aus, dass fast 30 Prozent der Bevölkerung in Deutschland von einer psychischen Erkrankung betroffen sind, von denen jedoch nur ca. jede fünfte Person den Kontakt mit dem Hilfesystem sucht [7]. Dabei sind Angststörungen die häufigsten Erkrankungen, gefolgt von unipolaren Depressionen und Abhängigkeitserkrankungen. Für die meisten psychischen Erkrankungen gilt weiterhin, dass die Kombination aus einer leitliniengerechten...

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Nachdem in den Pandemiejahren alle Aufmerksamkeit dem SARS-CoV-2 galt, gelingt es nun den Blick auch wieder verstärkt auf andere Viruserkrankungen zu richten. Wir haben daher drei virologische Themengebiete ausgewählt, bei denen es wesentliche Neuerungen gegeben hat:

  • Die mit Abstand größten Fortschritte sind bei der Prävention von Erkrankungen durch das „Respiratorisches Synzytial-Virus“ (RSV) zu verzeichnen.
  • Die gezielte Depletion von B-Zellen im Rahmen der Therapie von B-Zell-Lymphomen und...
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