Varia

Von der UPlusE-Studie in die Regelversorgung

Ein bundesweites Versorgungsprojekt zeigt, wie psychische Erkrankungen rund um Schwangerschaft und Geburt früher erkannt und Betroffene schneller unterstützt ­werden können.

Psychische Erkrankungen rund um die Geburt: häufig, folgenreich und oft unerkannt

Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Komplikationen rund um Schwangerschaft und Geburt. Im Vordergrund stehen peripartale Depressionen, von denen etwa 10 bis 15 Prozent der Mütter und 5...

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Während die Organspendezahlen 2025 bundesweit auf den höchsten Stand seit 2012 stiegen, ging die Zahl in Bayern – nach einem spendenstarken Jahr 2024 mit einer Zunahme um 25 Prozent – leicht zurück. Allerdings gilt regional und deutschlandweit: Es besteht weiterhin ein großer Bedarf an Spenderorganen. 


Im Jahr 2025 haben insgesamt 985 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe für die Transplantation gespendet, 2024 waren es 953. Trotzdem nimmt Deutschland mit 11,8 Spenderinnen und Spendern...

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Abbildung 1: Autologe Serumaugentropfen aus Eigenblut 

Blutbestandteile werden schon lange nicht nur als Blutzubereitungen für ­Transfusion (Erythrozyten-, Thrombozyten-, Granulozytenkonzentrate, Therapieplasma, etc.) bzw. als Infusion (Albumin, Gerinnungsfaktoren, Immunglobuline, etc.) angewandt, sondern auch als lokaltopisch wirkende Arzneimittel in der regenerativen Medizin, Zahn- und Augenheilkunde, zum Beispiel als Tränenersatz. „Die Tränenflüssigkeit schützt das gesunde Auge vor...

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Epidemiologie von Kopf-Hals-Tumoren

Im Jahr 2023 traten in Bayern bei Frauen 617 und bei Männern 1.304 Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich (ICD-10 C00-C14) auf. Damit machten diese Tumoren bei Frauen 1,7 Prozent und bei Männern 3,0 Prozent aller Krebsneuerkrankungen in Bayern aus. Sie waren zudem verantwortlich für 1,3 Prozent (Frauen) bzw. 3,3 Prozent (Männer) aller Krebssterbefälle (Jahr 2022). Während die Inzidenz bei Männern seit 2004 deutlich sinkt, stieg sie bei Frauen bis 2011 an und...

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Infektionen mit Humanen Papillomviren (HPV) zählen weltweit zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen und können Krebserkrankungen im Genitoanalbereich und dem Oropharynx verursachen [1]. Trotz der STIKO-HPV-Impfempfehlung für 9 bis 14-Jährige, waren 2024 in Bayern nur 50 Prozent der 15-jährigen Mädchen und 30 Prozent der Jungen vollständig geimpft [2].

Das Projekt

Seit Dezember 2023 führt die Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e. V. (ÄGGF), gefördert vom Bayerischen...

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Das Bayerische Influenza + Corona Sentinel (BIS+C) stellt eine wichtige Säule der molekularen Surveillance viraler Atemwegserreger in Bayern dar. Die labor-
gestützte Überwachung umfasst den Nachweis von Influenza A- und B-Viren sowie von Respiratorischen Synzytial-Viren (RSV). Seit Beginn der SARS-CoV-2-Pandemie im Jahr 2020 wurde die Überwachung um SARS-CoV-2 ergänzt.

Im Folgenden wird das respiratorische Infektionsgeschehen in Bayern innerhalb der Saison 2023/24 mit der Saison 2024/25...

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Ein Thema mit hoher Relevanz für den Praxisalltag

Die Gesundheit von Müttern ist ein zentrales, jedoch häufig vernachlässigtes Thema im medizinischen Diskurs. Während Schwangerschaft und Geburt in der medizinischen Versorgung traditionell große Aufmerksamkeit erhalten, bleiben die psychosozialen und gesundheitlichen Belastungen im weiteren Verlauf der Mutterschaft vielfach unter­beleuchtet. Insbesondere die Vereinbarkeit von Familie, Care-Arbeit und Erwerbstätigkeit stellt für viele Mütter eine...

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Impfungen zählen zu den wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin – und dennoch wächst die Skepsis in gewissen Teilen der Bevölkerung. Besonders die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie entscheidend ärztliche Kommunikation für das Vertrauen in Impfungen ist. Unser aktueller Themenschwerpunkt unterstützt Sie als tätige Ärztinnen und Ärzte mit drei fundierten Beiträgen: Bringen Sie sich auf den neuesten Stand, stärken Sie Ihre Rolle als vertrauensvolle Ansprechperson – und helfen Sie mit, den...

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Zugegeben: Berufsständische Versorgungswerke – das klingt nicht gerade aufregend. Aber ist eine umfassende Absicherung nicht besonders wichtig, wenn es um die eigene Altersversorgung geht? Versorgungswerke sind in Deutschland sozusagen das Pendant zur Deutschen Rentenversicherung (DRV). Sie zahlen in erster Linie Altersru-hegeld, leisten aber noch viel mehr.  

Für die rund 430.000 Ärztinnen und Ärzte in Deutschland sind die sogenannten Ärzteversorgungswerke nicht nur zuständig, sondern auch...

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Gleichgewicht zwischen sozialer und finanzieller Tragbarkeit

Im Fokus der Kritik bei verschiedenen Leserbriefen steht jedes Jahr aufs Neue, dass die erzielte Dynamisierung des Versorgungswerkes die jährliche Inflationsrate in unserem Land wieder nicht erreicht hat. Besonders prägnant wurde die Kritik, wenn auch noch die jährliche Rentenerhöhung der Deutschen Rentenversicherung mehr Prozente ausweist als die Dynamisierung im eigenen Informationsschreiben. Und leider waren diese kritisierten...

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