BLÄK informiert

In Bayern war in den vergangenen Jahren bei 15 bis 30 Prozent der Drogentodesfälle Fentanyl beteiligt, während der Anteil bundesweit zwischen sechs und acht Prozent schwankt. Eine Verordnung von transdermalen Opioidpflastern an Patienten, die unbekannt oder mit entsprechender Suchtanamnese belastet sind, sollte daher besonders umsichtig erfolgen.

Fentanyl verfügt als narkotisierendes Analgetikum über eine mindestens 80-fach höhere Wirkstärke als Morphin. Deutschlandweit hat sich die...

mehr ...

„Die Digitalisierung wird zu einer stärkeren Vernetzung der Patientenversorgung beitragen. Arztpraxen, Krankenhäuser, Apotheken und Gesundheitsfachberufe werden leichter und effizienter Informationen austauschen können. Dadurch ergeben sich neue Formen der Zusammenarbeit zum Wohl der Patienten“, sagte Dr. Max Kaplan, Präsident der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) auf der Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen Anfang März in Berlin. „Die Digitalisierung ist dabei die Berufsbilder auch...

mehr ...

„Psychische Gesundheit, Stress am Arbeitsplatz und Burn-out“ – darüber diskutierten Experten bei einer Fachtagung am 8. März 2017 in der Black Box im Kulturzentrum Gasteig in München. Die Veranstaltung wurde von der Psychosomatischen Abteilung der Kreisklinik Ebersberg organisiert und fand im Rahmen des Jahresschwerpunktes „Depressionen bei Erwachsenen“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP) statt.

Dr. Claus E. Krüger, MBA, Chefarzt der Psychosomatischen Abteilung...

mehr ...

Ein Behandlungsfehler mit Schädigung eines Patienten hinterlässt auch beim beteiligten Arzt Spuren. Unter dem Titel „Der betroffene Arzt“ berichtete das „Bayerische Ärzteblatt“ in seiner Ausgabe 1-2/2013 erstmals über das sogenannte „Second Victim“-Phänomen aus Sicht des Arztes. In diesem Artikel soll der Bogen zurück zum Patienten gespannt und die Betrachtung des Phänomens um die Frage erweitert werden, welche Auswirkungen es auf die Patientensicherheit haben kann.

Patientensicherheit –...

mehr ...

Im Kongresshaus in Garmisch-Partenkirchen geht es lebhaft zu. 110 zumeist junge Ärztinnen und Ärzte auf dem Weg zum Facharzt haben den Kurs „Notfallmedizin“ zum Erwerb der Zusatzbezeichnung bei der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) gebucht. Neben Vorträgen finden zahlreiche Gruppenarbeiten und praktische Übungen, wie zum Beispiel Training zu schwieriger Intubation, Training zu Herz-Rhythmus-Störungen, Durchführung einer ärztlichen Sichtung, Versorgung von Traumapatienten, Demonstration einer...

mehr ...

Die Entwicklung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin ist ein großes Thema. Mit der Gründung der Koordinierungsstelle Allgemeinmedizin für Bayern (KoStA) Ende 2010 ist man ein gutes Stück vorangekommen. Nach der nunmehr fast flächendeckenden Etablierung von Weiterbildungsverbünden in ganz Bayern – einen gewissen „weißen Fleck“ in Nord-Ostbayern gilt es noch zu schließen – geht es nunmehr um eine inhaltliche Vertiefung der Arbeit. Zu einem Erfahrungsaustausch lud die KoStA Mitte November alle...

mehr ...

Im Rahmen der parlamentarischen Beratungen über den Gesetzentwurf der Bayerischen Staatsregierung für ein Bayerisches Krebsregistergesetz (BayKRegG) hat die Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) gemeinsam mit führenden bayerischen Onkologen ein Papier erarbeitet. Das Papier wurde Anfang November der Bayerischen Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml sowie der Vorsitzenden des Ausschusses für Gesundheit und Pflege, Kathrin Sonnenholzner (SPD, MdL), zugeleitet.

Auch der...

mehr ...

Zur Auftaktveranstaltung des 75. Bayerischen Ärztetages (BÄT) in Schweinfurt stellte Professor Dr. Klaus Hurrelmann den 250 Delegierten und Gästen im Konferenzzentrum in Schweinfurt seine Generationenstudien vor. Alle 15 Jahre seien Gesellschaften maßgeblichen Veränderungen unterworfen, die nachfolgende Generationen entscheidend prägten. Von der nachwachsenden ärztlichen Generation, der Generation Y, sprach er als revolutionäre Evolutionäre. Musikalisch begleitet wurde die Auftaktveranstaltung...

mehr ...


Sie machen all diese Sachen, die sie nie machen wollten. Ärztinnen und Ärzte, die in den Strudel der Abhängigkeit geraten, stehen vor besonderen Herausforderungen: Ärzte sind bei einer Substanzabhängigkeit nicht vom Dealer um die Ecke abhängig, sie haben oft Zugriff auf ein breites pharmazeutisches Angebot. Ist die Versuchung dadurch größer? An wen können sich Ärzte wenden, wenn sie Hilfe brauchen? Wer bezahlt Entgiftung und Entzug? Wie soll man sich als verantwortungsbewusster Kollege...

mehr ...

Top