In Bayern war in den vergangenen Jahren bei 15 bis 30 Prozent der Drogentodesfälle Fentanyl beteiligt, während der Anteil bundesweit zwischen sechs und acht Prozent schwankt. Eine Verordnung von transdermalen Opioidpflastern an Patienten, die unbekannt oder mit entsprechender Suchtanamnese belastet sind, sollte daher besonders umsichtig erfolgen.
Fentanyl verfügt als narkotisierendes Analgetikum über eine mindestens 80-fach höhere Wirkstärke als Morphin. Deutschlandweit hat sich die...
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