Titelthema

Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) ist eines der häufigsten gastroenterologischen Krankheitsbilder und weit verbreitet. Prävalenz und Inzidenz scheinen in den vergangenen Jahrzehnten anzusteigen, die Prävalenz erreicht bis zu 15 Prozent. Das klinische Spektrum reicht von gelegentlichen Symptomen bis hin zu schwerwiegenden Komplikationen, die eine invasive Therapie erfordern. Auch extraösophageale Manifestationen kommen vor und stellen in Diagnostik und Therapie oft Herausforderungen...

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Im Median dauert es in Deutschland 13 Monate [1] von Beginn der Symptome bis zur Diagnose eines Morbus Crohn, einer wichtigen chronisch-entzündlichen Darmerkrankung, die zu Diarrhoen, Bauchschmerzen, Fisteln, Darmstenosen und Colitis-assoziiertem Krebs führen kann.

Aktuell wird von 80.000 bis 160.000 Erkrankten in Deutschland [2, 3] ausgegangen, darunter befinden sich zahlreiche Betroffene mit komplikationsreichen Verlaufsformen. Bei einem Maximum der altersspezifischen Inzidenz im dritten...

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Um den Prozess der Leitlinienentwicklung auf hohem Niveau und effektiv zu gestalten, gibt es in der Nephrologie einen internationalen Verband, der globale Leitlinien entwickelt: „Kidney Disease – Improving Global Outcomes“ (KDIGO). Im März 2012 hat die KDIGO erstmals eine Leitlinie zum akuten Nierenversagen („Acute Kidney Injury“, AKI) publiziert [1]. Diese Leitlinie fasst bestehende Evidenzen zur Diagnose, Prävention und Therapie des AKIs zusammen und gibt Empfehlungen von unmittelbarer...

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Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau in der westlichen Welt. Insgesamt erkranken ca. 70.000 Frauen jährlich alleine in Deutschland [1] und ein Drittel dieser Frauen wird an der Erkrankung versterben. Trotz massiver Weiterentwicklung der Früherkennung, der Diagnostik, der Therapie und der Nachsorge stellt Brustkrebs weiterhin die häufigste Todesursache bei Frauen weltweit dar. Ziel der Leitlinie ist die Optimierung der medizinischen Versorgung durch Vermittlung von aktuellem...

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Die tiefe Venenthrombose mit oder ohne Lungenembolie zählt mit einer jährlichen Inzidenz von ein bis zwei Erkrankungen pro 1.000 Personen zu den häufigen Erkrankungen. In sechs europäischen Ländern (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Schweden, Großbritannien) wurden im Jahr 2004 761.000 tiefe Beinvenenthrombosen und 370.000 thromboemboliebedingte Todesfälle bei einer Einwohnerzahl von 324 Millionen Menschen gezählt [2]. Die Inzidenz der tiefen Venenthrombose steigt mit zunehmendem Alter...

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Die Nationale VersorgungsLeitlinie COPD (NVL COPD) stammt aus dem Jahr 2005. Eine Novellierung ist geplant, die die Leitlinie der Fachgesellschaften der Pneumologie aus Deutschland und Österreich einbeziehen soll. Letztere Leitlinie soll in diesem Jahr fertiggestellt werden, sodass frühestens im Jahr 2016 eine Novellierung der NVL COPD zu erwarten ist. Der Autor ist an dieser Novellierung beteiligt.

Definition und Basisinformationen

Die chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD) gilt als...

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Hintergrund

Stenosen oder Verschlüsse der extrakraniellen Arteria carotis verursachen zehn bis 20 Prozent aller zerebralen Ischämien [1, 36]. Dies bedeutet für Deutschland eine jährliche Anzahl von 20.000 bis 30.000 karotisbedingten ischämischen Schlaganfällen. Typische Symptome einer extrakraniellen Karotisstenose sind: retinale Ischämie, einseitige Paresen und/oder Sensibilitätsstörungen sowie Sprach- oder Sprechstörungen. Schwindel, Doppelbilder, Gedächtnisstörungen und Kopfschmerzen sind...

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